Newsletter Nr. 12– Tagungen 2017/2018 und Jahresbericht 2016

Wir freuen uns, Ihnen den Newsletter von Energieforschung Stadt Zürich zuzustellen und wünschen eine gute Lektüre!

 

 

 


 

Themen

novatlantis Bauforum vom 24. August 2017
Tagung sozialwissenschaftliche Energieforschung 2018
Jahresbericht 2016
Publikation im Themenbereich Haushalte
Neue Forschungsprojekte im Themenbereich Haushalte
Neue Forschungsprojekte im Themenbereich Gebäude

 


novatlantis Bauforum 2017

Am 24. August 2017 findet die gemeinsame Veranstaltung von Energieforschung Stadt Zürich und dem novatlantis Bauforum, der Plattform für nachhaltiges Bauen, zum Thema «Gebäude-Erneuerung im städtischen Kontext: Hintergründe, Hürden und Highlights» statt.

>> Programm
>> Anmeldung

Die Kosten für Mitarbeitende der Stadt Zürich werden von Energieforschung Stadt Zürich übernommen: >> Anmeldung bei der Geschäftsstelle


Ankündigung Tagung sozialwissenschaftliche Energieforschung 26.01.2018: Save the date
Am 26. Januar 2018 findet die Tagung «Sozialwissenschaften und Praxis im Dialog: Energiezukunft von Städten und Gemeinden» in Biel statt. Die Schwerpunkte der Tagung sind: Zentrale versus dezentrale Energieversorgung, Mobilität und Gebäudepark. Die Veranstaltung wird von Energieforschung Stadt Zürich gemeinsam mit dem Bundesamt für Energie, dem Nationalen Forschungsprogramm «Steuerung des Energieverbrauchs» (NFP71), der Kommission für Technologie und Innovation (KTI) und dem Kompetenzzentrum für Forschung in Energie, Gesellschaft und Transition (SCCER CREST) durchgeführt. Reservieren Sie sich den Termin!
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Jahresbericht 2016
Der Jahresbericht informiert über die laufenden und abgeschlossenen Projekte, die Organisation und gibt einen Überblick zu den Finanzen.
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Publikation im Themenbereich Haushalte

Nudges als Beitrag zur Erreichung der Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft
«Nudging» wird, auch in der Öffentlichkeit, vermehrt als vielversprechender Ansatz zur Änderung von umweltrelevanten Verhaltensweisen diskutiert und ist Gegenstand aktueller Forschungsprojekte im In- und Ausland. Hinter dem Nudging-Ansatz steckt die Idee, das Verhalten durch Schubser (Nudges), in eine gewünschte Richtung zu lenken, jedoch ohne das Verhalten zu determinieren.Das vorliegende Forschungsprojekt untersuchte den potenziellen Beitrag von Nudges zur Erreichung der Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft in der Stadt Zürich. Basierend auf einer breiten Auslegeordnung und einer systematischen Analyse der wichtigsten energie- und ressourcenrelevanten Entscheidungssituationen der Stadtzürcher/innen wurden rund 40 Nudging-Ideen untersucht und 12 für die Stadt Zürich prinzipiell vielversprechende Ansätze identifiziert. Vier besonders interessante Nudges, welche im Handlungsbereich der Stadt Zürich liegen, wurden mit einer eigens entwickelten Methodik bezüglich ökologischem Potenzial, Umsetzungshemmnissen und der Umsetzungskosten im Detail beurteilt. Die vier näher betrachteten Nudges befassen sich mit Vergünstigungsaktionen von Sparbrausen, der Bereitstellung energiefreier Wäschetrocknung, Gratis-Probetickets für den ÖV und verschiedenen Massnahmen im Bereich der Ernährung.
>> Zusammenfassung >> Forschungsbericht

Projektleitung: Stefan von Grünigen, stefan.vongruenigen(at)econcept.ch
Bearbeitung: econcept AG und ETH Zürich, Departement Geistes-, Sozial- und Staatswissenschaften, Professur für Soziologie


Neue Forschungsprojekte im Themenbereich Haushalte

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Analyse von freiwilligen Angeboten und Bewegungen mit Bezug zu suffizientem Verhalten
Suffizientes Verhalten zielt auf einen geringeren Verbrauch von Ressourcen ab. Dies soll durch eine Verringerung der Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen (z.B. weniger Flugreisen) und einen sparsameren Umgang mit Ressourcen erfolgen. Suffizienz auf individueller Ebene beinhaltet einen Lebensstil, welcher möglichst wenig Ressourcen benötigt ohne die Lebensqualität und die Zufriedenheit einzuschränken. Das Projektteam untersucht freiwillige Angebote und Bewegungen in Schweizer Städten und in strukturell vergleichbaren Städten im Ausland, welche suffizientes Verhalten begünstigen. Dabei wird aufgezeigt, welche Rolle die öffentliche Hand und private Trägerschaften spielen können, um zur Verbreitung von freiwilligen, suffizienzfördernden Angebote und Bewegungen beizutragen. Schlussendlich sollen Überlegungen zu neuen freiwilligen, suffizienz-fördernden Angeboten angestellt werden, die in der Stadt Zürich realisiert werden könnten.

Projektleitung: Dr. Stephanie Moser, stephanie.moser(at)cde.unibe.ch

Bearbeitung: Centre for Development and Environment der Universität Bern und Stiftung Risiko-Dialog


Neue Forschungsprojekte im Themenbereich Gebäude

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Erneuerungscluster TOP100 mit Portfoliostrategie: Modul 1 «Nachhaltigkeitsstrategien»
Der «Erneuerungscluster Top100 mit Portfoliostrategie» FP-2.3.4 wurde mit dem dritten Fachforum im Februar 2017 inhaltlich abgeschlossen. Mit den vier bislang durchgeführten Veranstaltungen sowie durch bilaterale Kontakte konnte ein Netzwerk aus rund 20 Immobilienfirmen, VertreterInnen der Stadt Zürich sowie weiterer WissensträgerInnen aufgebaut werden. Der Bedarf nach einer Vertiefung von Themen ist seitens der Immobilienunternehmen vorhanden; ebenso die Bereitschaft, bei entsprechenden Veranstaltungen mitzuwirken und die Ergebnisse im Unternehmen umzusetzen. Für die Fortsetzung sind drei Module geplant, für welche bei den Immobilienunternehmen besonderes Interesse besteht. Das Modul 1 «Nachhaltigkeitsstrategien» beinhaltet einen intensiven Erfahrungsaustausch. Das Modul zielt auf eine Einführung oder Optimierung von Nachhaltigkeits-Strategie-Elementen bei den teilnehmenden Immobilieninvestoren und damit auf konkrete Aktionen ab. Im Fokus stehen Zielfirmen, die von anderen – im Strategiethema bereits fortgeschrittenen – Unternehmen profitieren wollen und können.

Projektleitung: Guido Cavelti, guido.cavelti(at)bruggerconsulting.ch
Bearbeitung: BHP Brugger und Partner AG / BHP Hanser und Partner AG mit F.Preisig AG
Begleitforschung: Rütter Soceco AG

Erneuerungscluster TOP100 mit Portfoliostrategie: Modul 2 «Nachhaltigkeitsstrategien»
Das Modul2 «Pragmatische Nutzung des Lebenszykluskosten-Modells in Immobilienbeständen» besteht aus zwei unterschiedlichen Teilen. Das Modul 2a «Bestandestool» soll im Rahmen eines Sitzungszyklus‘ (4 – 5 Sitzungen) aus Anwendersicht und unter Mithilfe von Anbietern bestehender Tools zur Lebenszyklusanalyse (LZK) das Anforderungsprofil an ein Tool formuliert werden. Dieses soll nicht nur für Neubauprojekte, sondern auch für bestehende Immobilien udn Immobilienportfolios verwendet werden können. Hier besteht gemäss den Anwendern eine klare Angebotslücke, die von den Toolanbietern geschlossen werden kann. Das Modul 2b «LZK-Erfahrungsaustausch und Umsetzung» zeigt, aufbauend auf den Erkenntnissen aus dem Modul 2a, mittels Fachbeiträgen, Erfahrungsberichten und intensivem Dialog zwischen interessierten Immobilieninvestoren auf, wie das LZK-Modell im Rahmen des Portfoliomanagements, der Investitionsplanung und an der Schnittstelle zur Immobilienbewirtschaftung eingesetzt werden kann.

Projektleitung: Guido Cavelti, guido.cavelti(at)bruggerconsulting.ch
Bearbeitung: BHP Brugger und Partner AG / BHP Hanser und Partner AG mit F.Preisig AG
Begleitforschung: Rütter Soceco AG


Kontakt
Energieforschung Stadt Zürich
Elektrizitätswerk der Stadt Zürich

Geschäftsstelle c/o econcept AG
Gerechtigkeitsgasse 20
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044 286 75 75
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