Newsletter Nr. 9 – Tagung 2016 und Publikationen

Wir freuen uns, Ihnen den Newsletter von Energieforschung Stadt Zürich zuzustellen und wünschen eine gute Lektüre!

Themen
Reminder: Tagung vom 2. September 2016
Publikationen



Reminder: Tagung vom 2. September 2016
Am 2. September 2016 findet die Tagung «Sozialwissenschaften und Praxis im Dialog: Energieeffiziente Haushalte» in Winterthur statt. Vorträge in vier parallelen Sessions erörtern den Schwerpunkt «Energieeffiziente Haushalte» aus diesen unterschiedlichen Blickwinkeln: Energieversorgung und Energieeffizienz, individuelles Entscheidungsverhalten, die Wirksamkeit von Kampagnen und «Nudges» sowie die Wirksamkeit von politischen Instrumenten. Im Plenum werden Ihnen die Rolle von Haushalten, Städten und Energieversorgungsunternehmen, bei der Energiewende nähergebracht. Frau Prof. Steg (Universität Groningen, NL) beleuchtet den Faktor «Mensch» von der sozialpsychologischen Seite.

Wir freuen uns darauf Sie in Winterthur zu begrüssen!
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Publikationen

Benutzergerechte Assistenz- und Motivationssysteme (BAM)
Das Projekt untersucht synergetische Instrumente aus den Bereichen Technik und Kommunikation zur Förderung des energieeffizienten Benutzungsverhaltens in Wohnungen. Die Umsetzung des Projekts erfolgt mittels einer Vorstudie und einer Hauptstudie. Die nun vorliegende Grundlagenstudie hat die technischen und sozialpsychologischen Hemmnisse analysiert und zeigt auf, mit welcher Kombination von Instrumenten der Technik und der Kommunikation das energieeffiziente Benutzungsverhalten wirkungsoptimiert gefördert werden kann. Mit dem Akronym «BAM» wird der Einsatz von zusammenwirkenden (synergetischen) Instrumenten aus den Bereichen Technik und Kommunikation als «Benutzergerechtes Assistenz- und Motivationssystem» bezeichnet. Ein BAM-System soll eine Person bei der Motivation für energiesparendes Benutzungsverhalten und bei der konkreten Umsetzung der dazu erforderlichen Verhaltensweisen unterstützen. Bei der Anwendung eines objektspezifisch zusammengestellten BAM-Systems können bis zu 15% Energieeinsparungen bei den Verwendungszwecken Wärme für Raumheizung und Wärme für Warmwasser sowie bei Wäsche-Waschen und Trocknen erwartet werden. Für das Teilsystem Beleuchtung und Geräte ist die Erwartung mit bis zu 25% etwas höher.

Das im März 2016 gestartete Hauptprojekt soll nun in einem Feldversuch unterschiedliche technische und sozialpsychologische Instrumente einzeln und in Kombination auf ihre Wirksamkeit untersuchen. Daraus werden Empfehlungen für die Optimierung der einzelnen Instrumente bzw. Massnahmen und deren Kombination abgeleitet.
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Erweiterung der Grundlagen
Dieses Projekt diente dazu, die theoretischen Grundlagen im Themenbereich Haushalte zu ergänzen. Es wurde geklärt, ob und wie Emotionen und Heuristiken in das bestehende Handlungsmodell «Wollen-Können-Tun» integriert werden können. Die Erkenntnisse ermöglichen, dass diese Aspekte bei der Konzeption von Massnahmen systematisch berücksichtigt werden. Durch diese Modell-Integration werden mehr mögliche Hemmnisse für energiesparendes Verhalten erkannt, die bei der Massnahmenplanung systematisch berücksichtigt werden können. Zudem wurden das Konzept «Nudging» («Schubser» hin zu beabsichtigen Verhaltensänderungen) hinsichtlich dessen psychologischen Grundlagen und Wirkungen untersucht und Massnahmen der «positiven Psychologie» geprüft, die zur Überwindung von Hemmnissen verhelfen und die bestehenden Instrumente ergänzen können. Die erarbeitenden Ansätze aus den drei Themengebieten können für weitere Interventionsprojekte von Energieforschung Stadt Zürich genutzt werden und dienen einer höheren Teilnahmerate und einer grösseren Wirkung der verwendeten Instrumente.
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