Newsletter Nr. 8 - Tagung 2016 und Jahresbericht

Wir freuen uns, Ihnen den Newsletter von Energieforschung Stadt Zürich zuzustellen und wünschen eine gute Lektüre!

Themen
Tagung vom 2. September 2016
Jahresbericht 2015
Neue Forschungsprojekte im Themenbereich Gebäude
Publikationen



Tagung vom 2. September 2016
Am 2. September 2016 findet die Tagung «Sozialwissenschaften und Praxis im Dialog: Energieeffiziente Haushalte» in Winterthur statt. Die umsetzungsorientierte Veranstaltung wird von Energieforschung Stadt Zürich gemeinsam mit dem Bundesamt für Energie, dem Nationalen Forschungsprogramm «Steuerung des Energieverbrauchs» (NFP71), der Kommission für Technologie und Innovation (KTI) und dem Kompetenzzentrum für Forschung in Energie, Gesellschaft und Transition (SCCER CREST) durchgeführt. Es warten spannende Referentinnen und Referenten auf Sie!
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>> Anmeldung
>> Anmeldung Mitarbeitende Stadt Zürich (E-Mail Geschäftsstelle)


Jahresbericht 2015
Der Jahresbericht berichtet über die laufenden und abgeschlossenen Projekte, die Organisation und das Budget des Forschungsprogramms im Jahr 2015.
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Neue Forschungsprojekte im Themenbereich Gebäude

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Transformation der Energieversorgung - Umstieg von fossilen auf erneuerbare Energieträger beim Heizungsersatz
Ziel des Projekts ist es zu ermitteln, welche Faktoren für die Entscheidungen bei einem Heizungsersatz relevant sind und welche Rahmenbedingungen die Entscheidungssituation beeinflussen. Im Fokus des Projekts stehen die Personen, welche die Entscheidungsfindung der Eigentümerschaft beeinflussen können, insbesondere das ausführende Gewerbe bzw. die HeizungsinstallateurInnen und -planerInnen sowie die ServicemonteurInnen. Es soll ermittelt werden, wie über die beigezogenen Fachpersonen der Umstieg auf erneuerbare Energieträger erreicht werden kann.

Benutzergerechte Assistenz- und Motivationssysteme BAM: Feldversuch
In einem experimentellen Handlungsfeld «Nutzungsgerechte Technik und Verhaltensänderung» werden das Wechselspiel zwischen individuellem Verhalten und neuen Technologien im Bereich der Haustechnik erforscht. In einem Feldversuch mit 100 Wohnungen werden basierend auf den Ergebnissen der Grundlagen aus FP-2.6 unterschiedliche technische und sozialpsychologische Instrumente einzeln und in Kombination auf ihre Wirksamkeit untersucht. Daraus werden Empfehlungen für die Optimierung der einzelnen Instrumente bzw. Massnahmen und deren Kombination abgeleitet. Der Feldversuch wird in umfassend erneuerten Wohnbauten im Eigentum der CS REAM im Zeitraum 2017 bis 2019 durchgeführt.

 

Erneuerungscluster Top 100 ohne Portfoliostrategie
Beim Erneuerungscluster «Top 100» stehen die – bezogen auf die Gebäudeflächen – 100 grössten privaten Eigentümerschaften (ohne Genossenschaften und Stadt Zürich) im Fokus. Um die Herausforderungen dieser Zielgruppe besser zu kennen, wurde als Vorstudie eine Befragung durchgeführt (FP-2.3.3). In der Hauptphase des Projekts werden zwei Gruppen gebildet. Das Projekt FP-2.3.5 fokussiert auf die Zielgruppe der 100 grössten Immobilieneigentümerschaften in der Stadt Zürich, welche keine Portfoliostrategie mit Erneuerungs- bzw. Nachhaltigkeitszielen verfügen. Sie sollen gezielt motiviert und unterstützt werden, mit ihrer Immobilienstrategie vermehrt zu den Zielen der 2000-Watt-Gesellschaft beizutragen. Das Projekt wird durch eine unabhängige Begleitforschung evaluiert.


Publikationen

Evaluation Kalkbreite
Mit dem Bau der Wohn- und Gewerbesiedlung «Genossenschaft Kalkbreite» ist in der Stadt Zürich ein weiterer Wohnbau entstanden, der im Minergie-P-Eco-Standard erbaut worden ist. Die Genossenschaft Kalkbreite zeichnet sich zudem durch ein grosszügiges gemeinschaftlich nutzbares Raumangebot aus. Energieforschung Stadt Zürich hat eine umfassende Evaluation der Auswirkungen einer Veränderung des Wohnumfelds auf das Verhalten in den Bereichen Wohnen und Mobilität durchgeführt. Im Projekt wurde zum einen aufgezeigt, ob und wie das Verhalten und der Energieverbrauch durch den Umzug in eine nachhaltige Wohnsiedlung beeinflusst werden. Zum anderen wurde geprüft, inwiefern die für das Gebäude berechneten Energiebedarfswerte mit den effektiven Verbrauchswerten übereinstimmen. Die Ergebnisse zeigen, dass ein effizientes Gebäude an einem verkehrstechnisch günstigen Standort mit einem flächenoptimierten Grundriss einen wichtigen Beitrag zur Reduktion des Ressourcenverbrauchs der BewohnerInnen leistet.
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Kontakt
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Elektrizitätswerk der Stadt Zürich

Geschäftsstelle c/o econcept AG
Gerechtigkeitsgasse 20
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