Newsletter Nr. 7 - Publikationen und Ankündigung Tagung

Wir freuen uns, Ihnen den Newsletter von Energieforschung Stadt Zürich zuzustellen und wünschen eine gute Lektüre!

Themen
Ankündigung Tagung: 2. Septmeber 2016
Publikationen



Ankündigung Tagung 2016: Save the date
Am 2. September 2016 findet die Tagung «Sozialwissenschaften und Praxis im Dialog: Energieeffiziente Haushalte» in Winterthur statt. Die Veranstaltung wird von Energieforschung Stadt Zürich gemeinsam mit dem Bundesamt für Energie, dem Nationalen Forschungsprogramm «Steuerung des Energieverbrauchs» (NFP71), der Kommission für Technologie und Innovation (KTI) und dem Kompetenzzentrum für Forschung in Energie, Gesellschaft und Transition (SCCER CREST) durchgeführt. Reservieren Sie sich den Termin!
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Publikationen

Bonusmodelle für energieeffiziente Haushalte
Im Rahmen des Projekts Bonusmodelle für energieeffiziente Haushalte baute das Forschungsteam eine neuartige, personalisierte Effizienzplattform «smartsteps» auf, die den Test von Interventionen unter realen Bedingungen ermöglicht und der Forschung langfristig zur Verfügung stehen kann. Der Fokus der Effizienzplattform liegt auf dem Energieverbrauch teilnehmender Haushalte im Wohnbereich, der neben Elektrizität auch Heizen und Warmwasser einschliesst. Untersucht wurde die Wirkung verschiedenartiger Anreize (finanziell, ideell und Sachleistungen) bezüglich ihrer Motivation zur Nutzung der Effizienzplattform, die Wirkung eines Recommender-Systems, das Nutzenden gezielt Inhalte zuweist und so die Zuordnung der Intervention optimiert, sowie Rebound-Effekte. Insgesamt versandte das Forschungsteam 42‘000 individuelle Verbrauchsfeedbacks per postalischem Mailing bzw. E-Mail zur Motivierung der Nutzung des Portals. Aufgrund des entwickelten Anschreibens registrierten sich bis zu 17.5% der damit kontaktierten Gruppe ausgewählter Stadtzürcherinnen und Stadtzürcher auf smartsteps. Die Betonung extrinsischer Anreize kann unter Umständen die Eigenmotivation zur Teilnahme an Effizienzprogrammen abschwächen. Die Erhöhung der Aktivität von Nutzenden auf dem Portal war mit einigen der eingesetzten Boni und Anpassungen im Projektverlauf möglich. Die Effekte waren jedoch stark abhängig von der Art und Höhe der Boni. Deutliche Rebound Effekte traten in den betrachteten Verhaltensbereichen nicht auf.
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Erneuerungscluster Top 100 (Vorstudie)
Als «Top 100» wird die Gruppe der 100 – bezüglich ihrer Energiebezugsfläche – grössten Gebäudeeigentümerschaften der Stadt Zürich bezeichnet. Nach den Ergebnissen des FP-2.1 «Der Gebäudepark in der Stadt Zürich» deckt das Erneuerungscluster Top 100 mit 30 Prozent der Gebäude und 40 Prozent der gesamten Energiebezugsfläche einen beachtlichen Teil des Gebäudebestands auf dem Gebiet der Stadt Zürich ab. Ziel des Forschungsprojekts ist es, die grössten Immobilieneigentümerinnen und -eigentümer über die Vorteile der Entwicklung und Implementierung von Erneuerungsstrategien auf Portfolioebene zu informieren und das grosse Wirkungspotential des Clusters Top 100 durch die Begleitung bei der Entwicklung individueller Erneuerungsstrategien nutzbar zu machen. In der Vorstudie wurden mittels einer Umfrage Informationen zur Portfoliostrategie der Top 100 erhoben. 25 Prozent von 286 Angeschriebenen haben sich an der Umfrage beteiligt. 32 Befragte mit einem Gesamtportfolio von knapp 3700 Liegenschaften können sich eine Zusammenarbeit mit Energieforschung Stadt Zürich vorstellen. Davon verfügen 21 bereits über eine Portfoliostrategie, die auch energierelevante Aspekte umfasst. Folgende Aspekte stehen für die Befragten im Zusammenhang mit der energetischen Sanierung von Gebäuden heute im Vordergrund:

  • Bessere Wahrnehmung und Verankerung energierelevanter Informationen und Daten auf der Führungsebene des Unternehmens
  • Analyse sozialer und organisatorischer Fragestellungen bei Sanierungen
  • Rechtliche Fragestellungen bei der Sanierung
  • Fragen zu Investitions- und Betriebskosten
  • Bautechnische und architektonische Fragestellungen

In der unlängst gestarteten Hauptstudie werden die oben genannten Themen bearbeitet. Ziel ist es, die Steigerung der Energieeffizienz in den Portfoliostrategien noch stärker zu verankern.
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