Übersicht

FP-1.13Nudges  als Beitrag zur Erreichung der 2000-Watt-Gesellschaft
FP-1.14Vorprojekt Ernährung
FP-1.7Das subjektiv genügende Mass (SGM) - Psychologische Grundlagen der Suffizienz (FP-1.7)
FP-1.12Erweiterung der Grundlagen
FP-1.9Bonusmodelle für energieeffiziente Haushalte
FP-1.2Kontextanalyse- und monitoring
FP-1.10Reduktion MIV-Kilometer
FP-1.11Studienteilnehmendenverwaltungs- und Kommunikationssystem
FP-1.6.2Gesamtplanung
FP-1.6Synthese und Grobkonzept Massnahmen
FP-1.5Bevölkerungsbeitrag
FP-1.4Wissenschaftsbeitrag
FP-1.3Praxisbeitrag
FP-1.1Grundlagen und Veränderungspotenziale

 

 

 

Nudges als Beitrag zur Erreichung der 2000-Watt-Gesellschaft (FP-1.13)

«Nudging» wird, auch in der Öffentlichkeit, vermehrt als vielversprechender Ansatz zur Änderung von umweltrelevanten Verhaltensweisen diskutiert und ist Gegenstand aktueller Forschungsprojekte im In- und Ausland. Hinter dem Nudging-Ansatz steckt die Idee, das Verhalten durch Schubser (Nudges), in eine gewünschte Richtung zu lenken, jedoch ohne das Verhalten zu determinieren. Das vorliegende Forschungsprojekt untersuchte den potenziellen Beitrag von Nudges zur Erreichung der Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft in der Stadt Zürich. Basierend auf einer breiten Auslegeordnung und einer systematischen Analyse der wichtigsten energie- und ressourcenrelevanten Entscheidungssituationen der Stadtzürcher/innen wurden rund 40 Nudging-Ideen untersucht und 12 für die Stadt Zürich prinzipiell vielversprechende Ansätze identifiziert. Vier besonders interessante Nudges, welche im Handlungsbereich der Stadt Zürich liegen, wurden mit einer eigens entwickelten Methodik bezüglich öko-logischem Potenzial, Umsetzungshemmnissen und der Umsetzungskosten im Detail beurteilt. Die vier näher betrachteten Nudges befassen sich mit Vergünstigungsaktionen von Sparbrausen, der Bereitstellung energiefreier Wäschetrocknung, Gratis-Probetickets für den ÖV und verschiedenen Massnahmen im Bereich der Ernährung.

 

Eine Zusammenfassung kann hier heruntergeladen werden. Der vollständige Forschungsbericht ist hier verfügbar.

 

Projektleitung: Stefan von Grünigen, stefan.vongruenigen(at)econcept.ch

Bearbeitung: econcept AG und ETH Zürich, Departement Geistes-, Sozial- und Staatswissenschaften, Professur für Soziologie

 

 

Vorprojekt Ernährung (FP-1.14)

Das Thema Ernährung wurde bezüglich der verursachten Umweltbelastungen bereits im Grundlagenprojekt FP-1.6 als sehr relevant eingestuft. Nun bestand das Ziel dieses Vorprojekts darin, mögliche Interventionsprojekte im Bereich nachhaltiger Ernährung unter Einbezug potenzieller Umsetzungspartner und städtischer Stellen zu konzipieren. Dazu wurde ein Workshop mit 16 Expertinnen und Experten für Nachhaltigkeit und Ernährung durchgeführt. Resultat des Workshops war eine Auswahl von vier möglichen, auf Expertenwissen basierenden Interventionsprojekten. Anschliessend wurden die zwei Projektskizzen «Personalrestaurant-Wettbewerb» (FP-1.15) und «Nachhaltige Verpflegung in Schullagern» ausgearbeitet. Zu beiden Projekten wurden Pflichtenhefte entworfen und der Geschäftsstelle zur Weiterbearbeitung übergeben. Die beiden Projekte wurden im November 2016 vom Steuerungsausschuss zur Umsetzung freigegeben.

 

Projektleitung: Dr. Jürg Artho, juerg.artho(at)uzh.ch

Bearbeitung: Sozialforschungsstelle der Universität Zürich und econcept AG

 

 

Das subjektiv genügende Mass (SGM) - Psychologische Grundlagen der Suffizienz (FP-1.7)

Der Themenbereich Haushalte verfolgt die Stossrichtungen Effizienz, Konsistenz und Suffizienz. Wobei die Stossrichtungen Effizienz und Konsistenz Verhaltensweisen fördern, die mit geringerem Ressourcenaufwand das gleiche Ergebnis bringen (z.B. Einsatz effizienter Haushaltsgeräte) oder Ressourcen einsetzen, die von der Natur in gleichem Ausmass regeneriert werden wie sie verbraucht werden (z.B. Nutzung von erneuerbaren Energien). Die Stossrichtung Suffizienz hingegen zielt auf die Reduktion von Ressourcenverbrauch und Umweltbelastungen durch eine Senkung der Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen (z.B. weniger Flugreisen). Dabei stellt sich die Frage, welches Mass von Konsum als «ausreichend» empfunden wird und wo somit die Grenze zum als einschränkend empfundenen Verzicht liegt. Basierend auf einer Literaturstudie wurde das Konzept des subjektiv genügenden Masses abgeleitet und mittels einer Befragung empirisch nachgewiesen.Die Literaturanalyse kann hier heruntergeladen werden. Eine Zusammenfassung ist hier verfügbar.

 

Die Befragung untersuchte die Bereiche Wohnen, Mobilität, Ernährung, Freizeit und Unterhaltung sowie Bekleidung und zeigte die Differenz zwischen dem aktuellen Konsum und dem subjektiv genügenden Mass auf. Die Ergebnisse geben Hinweise auf mögliche Änderungen des Verhaltens, welche nicht als einschränkend empfunden werden.

 

In dem Projekt integriert war eine Dissertation, welche im Februar 2016 mit einer Promotionsprüfung ab-geschlossen wurde. Die erstellte Monographie wurde elektronisch über die Zentralbibliothek Zürich publiziert.

 

Eine Zusammenfassung kann hier heruntergeladen werden. Der vollständige Forschungsbericht ist hier verfügbar.

 

Projektleitung: Annette Jenny

Kontakt: Geschäftsstelle

Bearbeitung: econcept AG und Sozialforschungsstelle der Universität Zürich

 

 

Erweiterung der Grundlagen (FP-1.12)

Dieses Projekt diente dazu, die theoretischen Grundlagen im Themenbereich Haushalte zu ergänzen. Es ging darum, zu klären, ob und wie Emotionen und Heuristiken in das bestehende sozialpsychologische Handlungsmodell «Wollen-Können-Tun» (vgl. FP-1.4) integriert werden können. Heuristiken sind vereinfacht gesagt Faustregeln, nach denen Menschen unter Verwendung beschränkter Information handeln oder einen Sachverhalt beurteilen. Wenn Emotionen und Heuristiken in das Modell integriert werden können, lassen sich mehr mögliche Hemmnisse für energiesparendes Verhalten erkennen und können bei der Planung von Massnahmen systematisch berücksichtigt werden. Zudem wurden in diesem Projekt die psychologischen Grundlagen und Wirkungen des Konzepts «Nudging» («Schubser» hin zu beabsichtigten Verhaltensänderungen) untersucht und Massnahmen der «positiven Psychologie» geprüft, die zur Überwindung von Hemmnissen verhelfen und die bestehenden Instrumente ergänzen können. Die erarbeiteten Ansätze lassen sich für weitere Interventionsprojekte von Energieforschung Stadt Zürich nutzten und sollten die Teilnahmerate erhöhen und die Wirkung der verwendeten Instrumente fördern.
 

Eine Zusammenfassung kann hier heruntergeladen werden. Der vollständige Forschungsbericht ist hier verfügbar.
 

Projektleitung: Dr. Jürg Artho, juerg.artho(at)uzh.ch

Bearbeitung: Sozialforschungsstelle der Universität Zürich und econcept AG

 

 

Bonusmodelle für energieeffiziente Haushalte (FP-1.9)

Im Rahmen dieses Projekts baute das Forschungsteam eine neuartige, personalisierte Effizienzplattform «smartsteps» auf, die den Test von Interventionen unter realen Bedingungen ermöglicht und der Forschung langfristig zur Verfügung stehen kann. Der Fokus der Effizienzplattform liegt auf dem Energieverbrauch teilnehmender Haushalte im Wohnbereich, der neben Elektrizität auch Heizen und Warmwasser einschliesst. Untersucht wurde die Wirkung verschiedenartiger Anreize (finanziell, ideell und Sachleistungen) bezüglich ihrer Motivation zur Nutzung der Effizienzplattform, die Wirkung eines Recommender-Systems, das Nutzenden gezielt Inhalte zuweist und so die Zuordnung der Intervention optimiert, sowie Rebound-Effekte. Insgesamt versandte das Forschungsteam 42‘000 individuelle Verbrauchsfeedbacks per postalischem Mailing bzw. E-Mail zur Motivierung der Nutzung des Portals. Aufgrund des entwickelten Anschreibens registrierten sich bis zu 17.5% der damit kontaktierten Gruppe ausgewählter Stadtzürcherinnen und Stadtzürcher auf smartsteps. Die Betonung extrinsischer Anreize kann unter Umständen die Eigenmotivation zur Teilnahme an Effizienzprogrammen abschwächen. Die Erhöhung der Aktivität von Nutzenden auf dem Portal war mit einigen der eingesetzten Boni und Anpassungen im Projektverlauf möglich. Die Effekte waren jedoch stark abhängig von der Art und Höhe der Boni. Deutliche Rebound Effekte traten in den betrachteten Verhaltensbereichen nicht auf.

 

Eine Zusammenfassung kann hier heruntergeladen werden. Der vollständige Forschungsbericht ist hier verfügbar.

 

Projektleitung: Felix Lossin, flossin(at)ethz.ch

Bearbeitung: Bits to Energy Lab der ETH Zürich und BEN Energy AG

 

 

Kontextanalyse und -monitoring (FP-1.2)

Die Gründe für Verhaltensänderungen der Bevölkerung können einerseits in den, im Rahmen von Energieforschung Stadt Zürich, durchgeführten Massnahmen liegen. Andererseits spielen aber auch externe Einflüsse wie Benzinpreiserhöhungen, wirtschaftliche Entwicklungen, spezielle Ereignisse usw. eine wichtige Rolle. Um die Wirkungen auf die Massnahmen von Energieforschung Stadt Zürich zurückführen zu können, müssen die Veränderungen mittels einer Kontrollgruppe auf externe Einflüsse kontrolliert werden. Das Ziel dieses Projekts war deshalb die laufende Beobachtung von Geschehnissen, die auf die Ausgestaltung von Energieforschung Stadt Zürich und auf die Aktivitäten der teilnehmenden Personen und infolgedessen auf die Wirkung der getesteten Massnahmen einen Einfluss haben konnten. Diese laufende Beobachtung bildete die Grundlage für die Erklärung von Veränderungen bei der Kontrollgruppe oder bei unerwarteten Effekten von Massnahmen.

Die Ergebnisse wurden für die Auswertung der Feldstudien genutzt. Für die Folgejahre (ab 2016) ist keine weitere Verlängerung geplant. Die Erfahrungen zeigen, dass es effizienter ist, ein Kontextmonitoring in allfällige weitere Interventionsprojekte zu integrieren.

 

Projektleitung: Dr. Jürg Artho, juerg.artho(at)uzh.ch

Bearbeitung: Sozialforschungsstelle der Universität Zürich und econcept AG

 

 

Reduktion MIV-Kilometer (FP-1.10)

In Zürich Alt-Wiedikon und Friesenberg wurden folgende Instrumentenkombinationen zur Reduktion des motorisierten Individualverkehrs (MIV) mittels eines Feldversuchs auf Ihre Wirkung hin getestet: (1) Informationen über Angebote und Massnahmen der Stadt Zürich; (2) Kommunikation zur Steigerung der Verantwortungsübernahme und der Wahrnehmung der Selbsteffizienz; (3) ein Alle-oder-Niemand-Vertrag zur Förderung der Umsetzung bestehender Absichten, die öffentlichen Verkehrsmittel und den Fuss- und Veloverkehr vermehrt zu nutzen. Alle Instrumente wurden im Rahmen einer an alle Haushalte verteilte Mobilitätsmappe umgesetzt. Die Bekanntheit von Angeboten der Stadt Zürich konnte gesteigert werden, sofern diese nicht schon vor dem Versuch bei der Mehrheit der Zielpersonen bekannt waren. Die mit den anderen beiden Instrumenten verfolgten Ziele konnten im Wesentlichen aus folgenden Gründen nicht erreicht werden: Zu grosse Streuverluste bei der Wahrnehmung der Kommunikationsmittel, subjektiv zu geringer Handlungsspielraum sowie schon vor dem Feldversuch sehr ÖV-affine Einstellung.

 

Eine Zusammenfassung kann hier heruntergeladen werden. Der vollständige Forschungsbericht ist hier verfügbar.

 

Projektleitung: Dr. Jürg Artho, juerg.artho(at)uzh.ch

Bearbeitung: Sozialforschungsstelle der Universität Zürich

 

 

Studienteilnehmendenverwaltungs- und Kommunikationssystem (FP-1.11)

In diesem Projekt wurde ein einheitliches Studienteilnehmendenverwaltungs- und Kommunikationssystem erstellt. Dadurch sollten einerseits Synergieeffekte genutzt, der Datenschutz sichergestellt und Redundanzen über verschiedene Forschungsprojekte hinweg vermieden werden. Andererseits ermöglichte ein projektübergreifendes System eine konsistente Interaktion mit den Teilnehmenden sowie den Aufbau von Wissen bei den Teilnehmenden über die Laufzeit einzelner Forschungsprojekte hinaus. Die Werkzeuge für die Verwaltung der Daten und die Kommunikation mit den Versuchsteilnehmenden wurden zentral für alle Forschungsprojekte zur Verfügung gestellt. Dies umfasst sowohl die aktuell laufenden, als auch die zukünftig noch umzusetzenden Forschungsprojekte.

 

Projektleitung: Dr. Tobias Graml, tobias.graml(at)ben-energy.com

Bearbeitung: BEN Energy AG

 

 

Gesamtplanung (FP-1.6.2)

Im Projekt «Gesamtplanung» wurden die drei vom Steuerungsausschuss priorisierten Forschungsprojekte «Analyse von Motiven und Hemmnissen bei Zielvereinbarungen» (FP- 1.8), «Bonusmodelle für energieeffiziente Haushalte» (FP-1.9) und «Reduktion MIV-Kilometer» (FP-1.10) sowie das «Studienteilnehmenden-verwaltungs- und Kommunikationssystem » (FP-1.11) im Detail geplant. Dies umfasste die detaillierte und koordinierte Planung des gesamten Ablaufs von den Vorbereitungsarbeiten für den Panelaufbau bis und mit den letzten Erhebungen und Auswertungen. Der Koordination der Projekte zur optimalen Nutzung von Synergien (z.B. Datenmanagement) kam dabei ein besonderes Augenmerk zu. Das Projekt endete mit dem Antrag an den Steuerungsausschuss zur Genehmigung der Umsetzung der vier Forschungsprojekte. Der Start der vom Steuerungsausschuss genehmigten Projekte FP-1.9, 1.10 und 1.11 erfolgte anschliessend im Jahr 2013 (siehe laufende Projekte), während das Projekt «Analyse von Motiven und Hemmnissen bei Zielvereinbarungen» (FP-1.8) noch nicht genehmigt und zeitlich zurückgestellt wurde.

 

Projektleitung: Dr. Jürg Artho, juerg.artho(at)uzh.ch

Bearbeitung: Sozialforschungsstelle der Universität Zürich und econcept AG

 

 

Synthese und Grobkonzept Massnahmen (FP-1.6)

Die Synthese bereitete die Ergebnisse der vorangegangenen Forschungsprojekte auf und führte zu einer Auswahl und Grobskizzierung der im Rahmen von Energieforschung Stadt Zürich durchzuführenden Massnahmen. Sie lieferte damit die entscheidenden Grundlagen für die Planung und Durchführung des Haushalt-Panels und des Surveys. In einer Aufstellung wurden die möglichen Massnahmen kurz beschrieben und bisherige Erkenntnisse aus Praxis und Wissenschaft dokumentiert. Dazu gehören die geeigneten Themenfelder, mögliche Erfolgsfaktoren und Schwierigkeiten bei deren Umsetzung, die psychologischen Ansatzpunkte sowie deren ungefähren Aufwand und Vorbereitungszeit.

 

Eine Zusammenfassung kann hier heruntergeladen werden. Der vollständige Forschungsbericht ist hier verfügbar.

 

Projektleitung: Jürg Artho, juerg.artho(at)uzh.ch

Bearbeitung: Sozialforschungsstelle der Universität Zürich und econcept AG

 

 

Bevölkerungsbeitrag (FP-1.5)

Energieforschung Stadt Zürich wird die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Zürich im Rahmen von Massnahmentests über mehrere Jahre darin unterstützen, Energieeffizienz und Energiesparen umzusetzen und Hindernisse bei der Umsetzung beiseite zu räumen. Für die Planung und Durchführung der Massnahmen ist es wichtig, die Einschätzungen, Befürchtungen, Anliegen und Wünsche der Zielgruppe zu kennen. Auch sollte im Voraus bekannt sein, welche Rahmenbedingungen eine Teilnahme an einem solchen Forschungsprojekt begünstigen. Dieses Forschungsprojekt hat zum Ziel, die potenzielle Zielgruppe kennenzulernen, erste Kontakte zu etablieren, gemeinsam Ideen zu entwickeln und durch Partizipation die darauf aufbauenden Forschungsprojekte fair und bedürfnisgerecht auszugestalten. Die Ergebnisse zeigen auf, auf welche Hindernisse die Personen aus der Zielgruppe bei der Umsetzung von Energieeffizienz und Energiesparen im Alltag stossen.

 

Der Kurzbericht kann hier heruntergeladen werden. Der Anhang zum Kurzbericht ist hier verfügbar.

 

Projektleitung: Annette Jenny, annette.jenny(at)econcept.ch

Bearbeitung: econcept AG, Sozialforschungsstelle der Universität Zürich und SCOPE AG

 

 

Wissenschaftsbeitrag (FP-1.4)

In der Wissenschaft, insbesondere in der Sozialpsychologie, sind zahlreiche Ideen darüber vorhanden, welche Arten von Massnahmen über welche psychologischen und sozialen Mechanismen im menschlichen Verhalten ihre Wirkung entfalten. Auch im Bereich des Umweltverhaltens resp. des nachhaltigen Verhaltens wird in der Psychologie seit den 70er-Jahren geforscht. Im Fokus der Forschung stehen das Erklären von umweltfreundlichem bzw. umweltschädlichem Verhalten und das Testen von Massnahmen zur Förderung des umweltfreundlichen Verhaltens. Die Erkenntnisse dazu kommen zu einem wesentlichen Teil durch die Durchführung von Interventionen im Feld und deren Beforschung mittels quasi-experimenteller Designs zustande. Die Vorgehensweisen basieren in solchen Studien jeweils auf theoretisch begründeten, postulierten Mechanismen, welche in der Studie auf ihre Richtigkeit getestet werden. Ziel dieses Projekts ist es, die für Energieforschung Stadt Zürich relevanten Erkenntnisse aus diesem grossen, aber heterogenen Erkenntnispool zusammenzutragen und nutzbar zu machen.

 

Eine Zusammenfassung kann hier heruntergeladen werden. Der vollständige Forschungsbericht ist hier verfügbar.

 

Projektleitung: Jürg Artho, juerg.artho(at)uzh.ch

Bearbeitung: Sozialforschungsstelle der Universität Zürich und econcept AG

 

 

Praxisbeitrag (FP-1.3)

Um Energiesparen und Energieeffizienz bei Privatpersonen zu fördern, haben die öffentliche Hand (Bund, Kantone und Gemeinden) wie auch private Organisationen in der Schweiz in den letzten Jahren verschiedene Kampagnen und Projekte durchgeführt. Zudem ist anzunehmen, dass sich weitere Kampagnen und Projekte in Planung befinden oder als Ideen vorliegen. Im Rahmen dieses Forschungsprojekts werden die Aktivitäten der letzten Jahre wie auch geplante Projekte verschiedener Akteure in der Schweiz erfasst und ausgewertet. Dabei werden auch Massnahmen einbezogen, welche im Ausland umgesetzt wurden. Energieforschung Stadt Zürich kann dadurch einerseits Synergien mit bestehenden Projekten nutzen und Doppelspurigkeiten vermeiden. Andererseits können Erfahrungen genutzt werden, um möglichst wirkungsvolle Massnahmen einzusetzen.

 

Eine Zusammenfassung kann hier heruntergeladen werden. Der vollständige Forschungsbericht ist hier verfügbar.

 

Projektleitung: Annette Jenny, annette.jenny(at)econcept.ch

Bearbeitung: econcept AG und Sozialforschungsstelle der Universität Zürich

 

 

Grundlagen und Veränderungspotenziale (FP-1.1)

Dieses Forschungsprojekt bereitete die notwendigen Ökobilanz-Grundlagen für die relevanten Lebensbereiche auf. Es wurden dazu sowohl die Konsumperspektive, wie auch die 2000-Watt Methodik angewendet. Zudem wurde das Potenzial für die Reduktion von Umweltbelastungen durch individuelle Verhaltensänderungen in Form von Szenarios abgeschätzt. Ziel war die Festlegung der von Energieforschung Stadt Zürich benutzten Systemgrenzen, der zu betrachtenden Umweltbelastungsindikatoren, der Berechnungsgrundlagen für die Gesamtbilanz pro Person, der relevanten Themenbereiche sowie die Darstellung der Ausgangslage in der Stadt Zürich. Daraus wurden die Wirkungspotenziale der im Rahmen von Energieforschung Stadt Zürich geplanten Massnahmen zu Verhaltensänderungen abgeleitet.

 

Eine Zusammenfassung kann hier heruntergeladen werden. Der vollständige Forschungsbericht ist hier verfügbar.

 

Projektleitung: Niels Jungbluth, jungbluth(at)esu-services.ch

Bearbeitung: ESU-services GmbH

 

 

Kontakt Bereichsleitung

 

Stephan Hammer

 

INFRAS AG

Binzstrasse 23

8045 Zürich

 

Tel. 044 205 95 18

stephan.hammer(at)infras.ch

 

 


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