Übersicht

FP-2.7.1Synthese der Ergebnisse im Themenbereich Gebäude von 2014 bis 2017
FP-2.3.4Erneuerungscluster Top 100 mit Portfoliostrategie
FP-2.9Vergleichende Analyse von Ansätzen zur Erhöhung der Erneuerungsrate von Gebäuden
FP-2.8Transformation der Energieversorgung - Umstieg von fossilen auf erneuerbare Energieträger beim Heizungsersatz
FP-2.3.2Erneuerungscluster kleine und mittlere Wohnbaugenossenschaften
FP-2.6Benutzergerechte Assistenz- und Motivationssysteme BAM: Grundlagen
FP-2.5.1Evaluation Kalkbreite
FP-2.3.3Erneuerungscluster Top 100: Vorstudie 
FP-2.3.1Pilot-Cluster Stockwerkeigentümerschaften
FP-2.4.2Begleitforschung Energieeffizienzzertifikate
FP-2.4ewz.effizienzbonus und Betriebsoptimierung
FP-2.7Synthese Themenbereich Gebäude
FP-2.5Erfolgskontrolle 2000-Watt-Gebäude
FP-2.3Aufbau und Betreuung der Clustergruppen
FP-2.2.7Finanzierungsmodelle für energetische Sanierungen
FP-2.2.6Erfolgsfaktoren erfolgreicher Gebäudesanierungen
FP-2.2.5Clusterbildung
FP-2.2.4Lösungsansätze zum Abbau von Hemmnissen für energetische Erneuerungen
FP-2.2.3Erneuerungsziele, nachhaltige Bewirtschaftungs- und Erneuerungsstrategien
FP-2.2.2Anreize und Hemmnisse für energetische Sanierungen
FP-2.2.1Erneuerungstätigkeit und Erneuerungsmotive, Abbrüche, Rahmenbedingungen und Hemmnisse
FP-2.1.1/2.1.2Der Gebäudepark der Stadt Zürich: Grundlagenbericht im Hinblick auf die Identifikation und Bildung von Clustern 

 

 

 

Synthese der Ergebnisse im Themenbereich Gebäude von 2014 bis 2017 (FP-2.7.1)

Im Themenbereich Gebäude werden die zwei Handlungsfelder «Gebäudeerneuerung und Energieversorgung» sowie «Nutzungsgerechte Technik und Verhaltensänderungen» bearbeitet. Die vorliegende Synthese fasst die Ergebnisse der Studien der Jahre 2014 bis 2017 zusammen. Es hat sich gezeigt, dass der gewählte Clusteransatz es erlaubt, die Eigentümerinnen und Eigentümer von Gebäuden in der Stadt Zürich in Gruppen zusammenzufassen. Auf diese Weise kann es gelingen, spezifische Massnahmen für eine raschere Erneuerung von Gebäuden zu entwickeln. Energetische Einsparungen lassen sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht belegen, sind aber mittelfristig zu erwarten. Die Ergebnisse der Clusterstrategie sind mit Anpassungen auf andere Städte oder grössere Gruppen von Eigentümerschaften übertragbar. Die aus dem Projekt gewonnen Schlussfolgerungen sind in die Strategie bis 2020 eingeflossen. Eine Vertiefung und Weiterführung der Clusterstrategie ist vorgesehen.
Der Forschungsbericht kann hier heruntergeladen werden.
 

Projektleitung: Stefan Rieder, rieder(at)interface-politikstudien.ch


Bearbeitung: INTERFACE - Politikstudien Forschung Beratung

 

 

Erneuerungscluster Top 100 mit Portfoliostrategie (FP-2.3.4)

Die Hauptphase des Projekte zum Erneuerungscluster Top 100 fokussierte auf die100 grössten Immobilieneigentümerschaften in der Stadt Zürich, welche in der Vorstudie ihre Bereitschaft zur Mitarbeit bekundeten und bereits über eine Portfoliostrategie mit Erneuerungs- bzw. Nachhaltigkeits-zielen verfügen. Der Erneuerungscluster umfasst 21 teilnehmende Unternehmen mit einem Immobilienportfolio von rund 3'300 Gebäuden. Das Projektziel bestand darin, die teilnehmenden Unternehmen gezielt zu motivieren und zu unterstützen, mit ihrer Immobilienstrategie vermehrt zu den Zielen der 2000 Watt-Gesellschaft beizutragen. Das Projekt wurde in Form einer Startveranstaltung sowie dreier Fachforen mit Plenums- und Workshop-Formaten umgesetzt. Mit den bislang durchgeführten Veranstaltungen sowie durch bilaterale Kontakte konnte ein Netzwerk von rund 80 Personen aus Immobilienfirmen, Vertretern der Stadt Zürich sowie weiterer Wissensträger aufgebaut werden. Die Unternehmen sind gegebenenfalls bereit betriebsinterne Anpassungen vorzunehmen, um zu den Zielen der 2000 Watt Gesellschaft beizutragen. Aufgrund des Wunsches nach Vertiefungen und der aktiven Mitwirkungen der Teilnehmenden wurden bereits Fortsetzungsmodule gestartet. Mit Modul 1 werden die Grundlagen für  die individuelle Ausarbeitung der unternehmensspezifischen Nachhaltigkeitsstrategie geschaffen (FP-2.3.6). Bei Modul 2 werden die Lebenszykluskosten von Immobilienportfolios analysiert (FP-2.3.7).


Das Projektteam hat generelle Erfahrungen zur nachhaltigen Bewirtschaftung von Immobilienportfolios, Erfolgsfaktoren und spezifische Erkenntnisse zum Clusteransatz erarbeitet. Eine Zusammenfassung der Arbeit kann hier heruntergeladen werden. Der vollständige Bericht ist hier verfügbar. Hier finden Sie alle Dokumente und Links zu den drei Veranstaltungen des Projekts. Die Ergebnisse der Begleitforschung werden nach Abschluss der Fortsetzungsmodule vorliegen.

 

Projektleitung: Guido Cavelti, guido.cavelti(at)bruggerconsulting.ch


Bearbeitung: BHP - Brugger und Partner AG / BHP - Hanser und Partner AG mit F.Preisig AG

Begleitforschung: Rütter Soceco AG

 

 

Vergleichende Analyse von Ansätzen zur Erhöhung der Erneuerungsrate von Gebäuden (FP-2.9)

Das Forschungsprojekt analysierte, wie gut die Cluster-Strategie der Stadt Zürich geeignet ist, um Erneuerungsprozesse bei Gebäuden anzustossen. Neben der Analyse der bisher in der Stadt Zürich realisierten Clusterprojekte, wurden die Projekte «Eigentümerstandortgemeinschaften» und «Kooperation im Quartier» aus Deutschland als Vergleiche beigezogen. Aufgrund der bisherigen Erfahrungen aus zwei abgeschlossenen und zwei laufenden Clusterprojekten in der Stadt Zürich kann bilanziert werden, dass die Clusterstrategie grundsätzlich zweckmässig konzipiert ist. Bei der Umsetzung des Impulsansatzes in den einzelnen Projekten erwies es sich als schwierig, eine ausreichende Zahl von Teilnehmenden zu rekrutieren, die vergleichbare Erwartungen und Motivationslagen aufweisen. Bezüglich der Wirkung bei den Zielgruppen ist die Bilanz bei den beiden abgeschlossenen Clustern Stockwerkeigentum sowie kleine und mittlere Genossenschaften auf Grund der geringen Anzahl Teilnehmenden und der ungleichen Ausgangslage der Teilnehmenden durchzogen. Die Erfahrungen aus den abgeschlossenen Clustern wurden bei der Konzeption der in untersuchungszeitraum noch laufenden Clustern TOP100 umgesetzt.

Das Projektteam hat 10 Vorschläge erarbeitet, wie sich die Clusterstrategie konzeptionell und in Bezug auf die Umsetzung weiterentwickeln liesse. Eine Zusammenfassung der Arbeit kann hier heruntergeladen werden. Der vollständige Bericht ist hier verfügbar.
 

Projektleitung: Marius Féraud

 

Kontakt: Christian Rüefli, ruefli(at)buerovatter.ch

 

Bearbeitung: Büro Vatter AG

 

 

 

Transformation der Energieversorgung - Umstieg von fossilen auf erneuerbare Energieträger beim Heizungsersatz (FP-2.8)

Momentan werden in der Stadt Zürich aus energie- und klimapolitischer Sicht noch zu viele fossile Heizungen mit Gasfeuerungen ersetzt. Der Anteil der Systeme mit erneuerbaren Energieträgern beim Heizungsersatz liegt ausserhalb des mit Fernwärme versorgten Gebietes bei rund 10%. Das Forschungsprojekt untersuchte, welche Faktoren für die Entscheidungen beim Ersatz einer fossilen Heizung relevant sind und welche Rahmenbedingungen die Entscheidung beeinflussen. Dazu hat das Projektteam Personen befragt, welche die Entscheidungsfindung der Eigentümerschaft beeinflussen können. Befragt wurden das ausführende Gewerbe, insbesondere HeizungsinstallateurInnen und -planerInnen sowie ServicemonteurInnen, und die Gebäudebewirtschaftenden. Die Forschenden sehen die folgenden Stossrichtungen freiwilliger Massnahmen, die zu einem vermehrten Umstieg auf nicht-fossile Energieträger beitragen können: Über gezielte Information von Eigentümerschaften und Gebäudebewirtschaftenden sollte angestrebt werden, dass die Prüfung eines Systems mit erneuerbaren Energieträgern beim Heizungsersatz zum Normalfall wird. Zudem müssen die Vorteile von erneuerbaren Energieträgern und entsprechenden Heizungssystemen proaktiv und innovativ kommuniziert werden. Wichtig ist auch, dass die breite Öffentlichkeit von der Idee weg kommt, eine Wärmepumpe sei nur möglich, wenn man vorher die ganze Fassade zusätzlich dämmt. Letztlich haben vor allem die Gebäudebewirtschaftenden bei den extern bewirtschafteten Liegenschaften einen grossen Einfluss auf den Ablauf und den Entscheid bei einem Heizungsersatz. Deshalb sollten sie bei allen Aktivitäten als wichtige Zielgruppe spezifisch angesprochen werden.

 

Das Projektteam hat insgesamt 20 Handlungsansätze erarbeitet, mit denen der Umstieg von fossilen auf erneuerbare Energieträger unterstützt werden könnte. Eine Zusammenfassung der Arbeit kann hier heruntergeladen werden. Der vollständige Bericht ist hier verfügbar.

 

Projektleitung: Meta Lehmann, meta.lehmann(at)econcept.ch

 

Bearbeitung: econcept AG

 

 

 

Erneuerungscluster kleine und mittlere Wohnbaugenossenschaften (FP-2.3.2)

Das Projekt fokussierte auf kleine und mittlere Genossenschaften in der Stadt Zürich, welche als gemeinnützige Bauträgerschaften zwischen 20 und 500 Wohneinheiten besitzen. Vorabklärungen haben gezeigt, dass bereits verschiedene Beratungsangebote zu Themen der Gebäudeerneuerung bestehen. Diese Angebote werden jedoch gerade von kleinen und mittleren Genossenschaften noch wenig genutzt. Hier setzte das Clusterprojekt als Impulsgeber für die Erarbeitung von Erneuerungsstrategien und die Inangriffnahme von langfristig ausgerichteten Erneuerungsaktivitäten an.
Das Ergebnis des Projektes befriedigt in Bezug auf die ausgelösten Aktivitäten insgesamt nicht. Zwar konnte das Vorhaben zeitlich und inhaltlich wie geplant umgesetzt werden, und es ist gelungen, bei den teilnehmenden Genossenschaften Impulse für nachhaltige Erneuerungsaktivitäten in ihrem Gebäudebestand auszulösen. Aber die Zahl der am Projekt teilnehmenden Genossenschaften blieb unter den Erwartungen. Und die angestrebte Dynamik und die Vorteile, die der Clusteransatz gegenüber einer Einzelberatung hat, konnten sich nicht entfalten. Daraus leitet sich ab, dass Angebote für die strategische Erneuerungsplanung stärker die bestehenden Kontakte in die Vorstände der Genossenschaften nutzen sollten. Und sie sollten bestehende Coaching-Angebote – insbesondere um die Vorstände zeitlich zu entlasten, weiterentwickeln.

 

Eine Zusammenfassung kann hier heruntergeladen werden. Der vollständige Forschungsbericht ist hier verfügbar. Der Bericht zu Begleitforschung ist hier zu finden.

 

Projektleitung: Meta Lehmann, meta.lehmann(at)econcept.ch

Bearbeitung: econcept AG

 

 

 

Benutzergerechte Assistenz- und Motivationssysteme BAM: Grundlagen (FP-2.6)

Das vorliegende Projekt untersucht synergetische Instrumente aus den Bereichen Technik und Kommunikation zur Förderung des energieeffizienten Benutzungsverhaltens in Wohnungen. Das Projekt ist in eine Vorstudie und eine Hauptstudie gegliedert. Die Vorstudie hat die technischen und sozialpsychologischen Hemmnisse analysiert und zeigt auf, mit welcher Kombination von Instrumenten der Technik und der Kommunikation das energieeffiziente Benutzungsverhalten gefördert werden kann. Mit dem Akronym «BAM» wird der Einsatz von zusammenwirkenden (synergetischen) Instrumenten aus den Bereichen Technik und Kommunikation als «Benutzergerechtes Assistenz- und Motivationssystem» bezeichnet. Ein BAM-System soll eine Person bei der Motivation für energiesparendes Benutzungsverhalten und bei der konkreten Umsetzung der dazu erforderlichen Verhaltensweisen unterstützen. Bei der Anwendung eines objektspezifisch zusammengestellten BAM-Systems können bis zu 15% Energieeinsparungen bei den Verwendungszwecken Wärme für Raumheizung und Wärme für Warmwasser sowie bei Wäsche-Waschen und Trocknen erwartet werden. Für das Teilsystem Beleuchtung und Geräte ist die Erwartung mit bis zu 25% etwas höher.


Das im März 2016 gestartete Hauptprojekt soll nun in einem Feldversuch (FP-2.6.1) unterschiedliche technische und sozialpsychologische Instrumente einzeln und in Kombination auf ihre Wirksamkeit untersuchen. Daraus werden Empfehlungen für die Optimierung der einzelnen Instrumente bzw. Massnahmen und deren Kombination abgeleitet.

 

Eine Zusammenfassung der Grundlagen aus der Vorstudie kann hier heruntergeladen werden. Der vollständige Forschungsbericht zur Vorstudie ist hier verfügbar.

 

Projektleitung: Andreas Baumgartner, andreas.baumgartner(at)amstein-walthert.ch

Bearbeitung: Amstein + Walthert Zürich AG und Sozialforschungsstelle der Universität Zürich

 

 

 

Evaluation Kalkbreite (FP-2.5.1)

Mit dem Bau der Wohn- und Gewerbesiedlung «Genossenschaft Kalkbreite» ist in der Stadt Zürich ein weiterer Wohnbau entstanden, der im Minergie-P-Eco-Standard erbaut worden ist. Die Genossenschaft Kalkbreite zeichnet sich zudem durch ein grosszügiges gemeinschaftlich nutzbares Raumangebot aus. Energieforschung Stadt Zürich hat eine umfassende Evaluation der Auswirkungen einer Veränderung des Wohnumfelds auf das Verhalten in den Bereichen Wohnen und Mobilität durchgeführt. Im Projekt wurde zum einen aufgezeigt, ob und wie das Verhalten und der Energieverbrauch durch den Umzug in eine nachhaltige Wohnsiedlung beeinflusst werden. Zum anderen wurde geprüft, inwiefern die für das Gebäude berechneten Energiebedarfswerte mit den effektiven Verbrauchswerten übereinstimmen. Die Ergebnisse zeigen, dass ein effizientes Gebäude an einem verkehrstechnisch günstigen Standort mit einem flächenoptimierten Grundriss einen wichtigen Beitrag zur Reduktion des Ressourcenverbrauchs der BewohnerInnen leistet.
 

Eine Zusammenfassung kann hier heruntergeladen werden. Der vollständige Forschungsbericht ist hier verfügbar.

 

Projektleitung: Max Grütter

Kontakt: Meta Lehmann, meta.lehmann(at)econcept.ch

Bearbeitung: econcept AG

 

 

Erneuerungscluster Top 100: Vorstudie (FP-2.3.3)

Als «Top 100» wird die Gruppe der 100 – bezüglich ihrer Energiebezugsfläche – grössten Gebäudeeigentümerschaften der Stadt Zürich bezeichnet. Nach den Ergebnissen des FP-2.1 «Der Gebäudepark in der Stadt Zürich» deckt das Erneuerungscluster Top 100 mit 30 Prozent der Gebäude und 40 Prozent der gesamten Energiebezugsfläche einen beachtlichen Teil des Gebäudebestands auf dem Gebiet der Stadt Zürich ab. Ziel des Forschungsprojekts ist es, die grössten Immobilieneigentümerinnen und -eigentümer über die Vorteile der Entwicklung und Implementierung von Erneuerungsstrategien auf Portfolioebene zu informieren und das grosse Wirkungspotential des Clusters Top 100 durch die Begleitung bei der Entwicklung individueller Erneuerungsstrategien nutzbar zu machen. In der Vorstudie wurden mittels einer Umfrage Informationen zur Portfoliostrategie der Top 100 erhoben. 25 Prozent von 286 Angeschriebenen haben sich an der Umfrage beteiligt. 32 Befragte mit einem Gesamtportfolio von knapp 3700 Liegenschaften können sich eine Zusammenarbeit mit Energieforschung Stadt Zürich vorstellen. Davon verfügen 21 bereits über eine Portfoliostrategie, die auch energierelevante Aspekte umfasst. Folgende Aspekte stehen für die Befragten im Zusammenhang mit der energetischen Sanierung von Gebäuden heute im Vordergrund:

  • Bessere Wahrnehmung und Verankerung energierelevanter Informationen und Daten auf der Führungsebene des Unternehmens
  • Analyse sozialer und organisatorischer Fragestellungen bei Sanierungen
  • Rechtliche Fragestellungen bei der Sanierung
  • Fragen zu Investitions- und Betriebskosten
  • Bautechnische und architektonische Fragestellungen

In der unlängst gestarteten Hauptstudie werden die oben genannten Themen bearbeitet. Ziel ist es, die Steigerung der Energieeffizienz im Gebäudepark von Immobilienunternehmen mit bestehenden Portfoliostrategien noch stärker zu verankern.

 

Eine Zusammenfassung kann hier heruntergeladen werden. Der vollständige Forschungsbericht ist hier verfügbar.

 

Projektleitung: Andreas Baumgartner, andreas.baumgartner(at)amstein-walthert.ch

Bearbeitung: Amstein + Walthert Zürich AG

 

 

Pilot-Cluster Stockwerkeigentümerschaften (FP-2.3.1)

Stockwerkeigentümerschaften (STWE) sind mit den Themen der Bauerneuerung und insbesondere mit der Umsetzung von Massnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz und Nachhaltigkeit vielfach überfordert. In diesem Pilotprojekt wurde in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Stockwerkeigentümerverband mit einer Gruppe von Stockwerkeigentümerschaften zusammengearbeitet mit dem Ziel, eine Erneuerungsstrategie zu entwickeln und die dafür nötigen Voraussetzungen in den Reglementen der Stockwerkeigentümerschaft zu bilden. Die Auswahl der Teilnehmenden basierte auf dem Gebäudeparkmodell der Stadt Zürich und einer Selektion nach ausgewählten Kriterien (u.a. Baualter Gebäude, Standort, Anzahl Eigentümerinnen und Eigentümer, Energieträger). Als kritische Erfolgsfaktoren im Prozess mit den Teilnehmenden wurden die interne Organisation, die strategische Erneuerungsplanung, die Finanzierung und Rückstellungen sowie ein konkreter Vorgehensplan identifiziert. Das Projekt wurde wissenschaftlich begleitet und evaluiert.

 

Eine Zusammenfassung kann hier heruntergeladen werden. Der vollständige Forschungsbericht ist hier verfügbar. Der Bericht zu Begleitforschung ist hier zu finden.

 

Projektleitung: Andreas Baumgartner, andreas.baumgartner(at)amstein-walthert.ch

Bearbeitung: Amstein + Walthert Zürich AG

 

 

Begleitforschung Energieeffizienzzertifikate (FP-2.4.2)

ewz, die Energie-Agentur der Wirtschaft (EnAW) und der Verein für umweltgerechte Energie (VUE) führen mit finanzieller Unterstützung des Bundesamts für Energie ein Demonstrationsprojekt für Energieeffizienz-zertifikate (EEZ) durch. EEZ sind Energieeinsparungen, welche über das festgelegte Ziel einer Zielvereinbarung hinausgehen. Diese werden zertifiziert und können gehandelt werden (Effizienzmarkt). So entsteht ein Anreiz, zusätzliche Energieeffizienzmassnahmen umzusetzen. Im Demonstrationsprojekt tritt ewz als Käufer auf und bietet den Unternehmen einen finanziellen (monetären Betrag) oder nicht-finanziellen Gegenwert (z.B. Möglichkeit zur Positionierung in der Öffentlichkeit) an. Die Begleitforschung im Rahmen dieses Demonstrationsprojekts hat die Entscheidungsstrukturen und -prozesse in den Unternehmen bezüglich Energieeffizienzmassnahmen und dem Demonstrationsprojekt sowie die Motive für die Teilnahme am Demonstrationsprojekt analysiert. Die befragten Unternehmen haben sich grundsätzlich für den Effizienzmarkt interessiert. Es war aber auch eine gewisse Zurückhaltung zu beobachten, da die angebotenen Leistungen respektive Optionen noch nicht abschliessend definiert sind. Es hat sich gezeigt, dass der finanzielle Anreiz eher bescheiden ausfällt und als zusätzlicher Ertrag neben den eingesparten Energiekosten verstanden wird. Die Wirkung des nicht-finanziellen Anreizes lässt sich zurzeit nicht beziffern.

 

Projektleitung: Thomas Weisskopf, thomas.weisskopf(at)weisskopf-partner.ch

Bearbeitung: Weisskopf Partner GmbH und INTERFACE - Politikstudien Forschung Beratung

 

 

ewz.effizienzbonus und Betriebsoptimierung (FP-2.4)

Die Energieeffizienz in Unternehmen wird bereits mit verschiedenen Angeboten und Instrumenten gefördert. Schweizweit zum Beispiel mit den Zielvereinbarungen der Energie-Agentur der Wirtschaft (EnAW) und ACT, in der Stadt Zürich mit dem Öko-Kompass und dem ewz.effizienzbonus. Eine Wirkungsanalyse des ewz.effizienzbonus hat gezeigt, dass in der Stadt Zürich erst eine kleine Anzahl der berechtigten Unternehmen diesen auch beansprucht. Obwohl diese Unternehmen bereits rund zwei Drittel des Elektrizitätsbedarfs aller Unternehmen umfassen, soll die Wirkung des ewz.effizienzbonus weiter verstärkt werden. In diesem Projekt wurde deshalb mit statistischen Auswertungen und einer Unternehmensbefragung untersucht, wie stark die Zielvereinbarungen in den verschiedenen Branchen verbreitet sind und was die Gründe für die unterschiedlich hohe Akzeptanz sind. Es hat sich gezeigt, dass der ewz.effizienzbonus vor allem bei grossen und energieintensiven Unternehmen eine hohe Marktdurchdringung erreicht. Zwei Drittel der Unternehmen mit ewz.effizienzbonus geben an, den Bonus in Energieeffizienzmassnahmen oder den Bezug von Ökostrom zu reinvestieren. Kleine Unternehmen werden allerdings von den bestehenden Angeboten kaum erreicht. Für diese Zielgruppe stellt der Abschluss einer Zielvereinbarung als Voraussetzung für den ewz.effizienzbonus häufig eine zu hohe Hürde dar. Energieeffizienz wird als wenig relevant für den Geschäftserfolg eingeschätzt. Zudem wurden Informationsdefizite festgestellt. Für Klein- und Kleinstunternehmen wurden darum Vorschläge für neue Ansätze für die Energieeffizienzförderung entwickelt. Typische Hemmnisse für Kleinunternehmen sind fehlendes Wissen, andere Prioritäten, Informationsbeschaffungs- und Transaktionskosten, fehlende Finanzierung und kulturelle Hürden. Die empfohlenen Ansätze lassen sich entsprechend in direktere finanzielle Anreize, gezieltere und kulturspezifische Kommunikation, Vereinfachung der Abläufe sowie Finanzierungsmodelle für Investitionsmassnahmen gruppieren.

 

Eine Zusammenfassung kann hier heruntergeladen werden. Der vollständige Forschungsbericht ist hier verfügbar.

 

Projektleitung: Thomas Weisskopf, thomas.weisskopf(at)weisskopf-partner.ch

Bearbeitung: Weisskopf Partner GmbH

 

 

Synthese Themenbereich Gebäude (FP-2.7)

Zwischen 2011 und 2013 sind im Themenbereich Gebäude zehn Forschungsprojekte realisiert und basierend darauf ist eine Strategie für den Themenbereich bis 2020 entwickelt worden. Um die Ergebnisse der Forschungsprojekte zu einer Synthese zu verdichten, hat Energieforschung Stadt Zürich bei Interface Politikstudien Forschung Beratung den vorliegenden Bericht in Auftrag gegeben. Darin werden die Forschungsergebnisse aus einer externen Sicht zusammengefasst. Darüber hinaus enthält der vorliegende Text Schlussfolgerungen hinsichtlich der Übertragbarkeit der Ergebnisse. Der Bericht wendet sich an Personen aus dem Bereich Energieforschung sowie an interessierte Fachleute.

 

Der vollständige Forschungsbericht ist hier verfügbar.

 

Projektleitung: Stefan Rieder, rieder(at)interface-politikstudien.ch

Bearbeitung: INTERFACE - Politikstudien Forschung Beratung

 

 

Erfolgskontrolle 2000-Watt-Gebäude (FP-2.5)

In der Stadt Zürich sind in den vergangenen Jahren verschiedene Wohnbauten entstanden oder saniert worden, die sich an den Richtlinien der 2000-Watt-Gesellschaft orientieren. Beispiele dafür sind die Magnusstrasse 28 der Wogeno, das Mehrfamilienhaus an der Segantinistrasse oder die Wohnsiedlungen Sihlweid und Badenerstrasse der Baugenossenschaft Zurlinden. Mit der zunehmenden Anzahl von realisierten Gebäuden sind nun auch die Voraussetzungen für eine erste Erfolgskontrolle von «2000-Watt-Gebäuden» gegeben. Dieses Projekt beschränkte sich dabei nicht auf die Gebäude und deren Infrastruktur, sondern bezog auch den Lebensstil der Bewohnerinnen und Bewohner mit ein. Untersucht wurden einerseits der gebäudebezogene Ressourcenverbrauch, die Zufriedenheit der Mieterinnen und Mieter sowie andererseits die Auswirkungen von «2000-Watt-Gebäuden» auf den Lebensstil (inkl. Mobilität und Ernährung) der Bewohnerschaft. Folgende Ergebnisse können festgehalten werden: Erstens entsprechen die Planungswerte der Gebäude dem SIA-Effizienzpfad Energie und somit den Zielen der 2000-Watt-Gesellschaft. Zweitens schneiden die BewohnerInnen bzgl. des energierelevanten Verhaltens - Stromverbrauch sowie Nutzung erneuerbarer Energien – besser ab als der Schweizer Durchschnitt. Und drittens führen die BewohnerInnen einen Lebensstil, der noch nicht 2000-Watt-kompatibel ist. Dies trifft insbesondere für die Bereiche «Mobilität», «Ernährung» und «Konsum» zu.

 

Eine Kurzfassung des Forschungsberichts kann hier heruntergeladen werden. Der vollständige Forschungsbericht ist hier verfügbar.

 

Projektleitung: Walter Ott, walter.ott(at)econcept.ch

Bearbeitung: econcept AG, Amstein + Walthert AG und treeze GmbH

 

 

Aufbau und Betreuung der Clustergruppen (FP-2.3)

Mit diesem Projekt werden die im FP-2.2.5 gebildeten Cluster aufgebaut und betreut. Die Akteure der anvisierten Cluster werden kontaktiert und motiviert, als Wirtschaftspartner (Gebäudeeigentümerschaften und -verwaltungen) an Energieforschung Stadt Zürich teilzunehmen. Die fachliche Betreuung der Wirtschaftspartner bezweckt einen Know-how-Transfer und den Wissensaustausch bezüglich nachhaltiger Erneuerungsstrategien für einzelne Liegenschaften und ganze Portfolios. Dazu gehört auch die Informationsvermittlung aus der räumlichen Energieplanung. Es werden Businessmodelle für die Zusammenarbeit mit den Wirtschaftspartnern entwickelt und Netzwerke von privaten und öffentlichen Akteuren aufgebaut.

 

Projektleitung: Andreas Baumgartner, andreas.baumgartner(at)amstein-walthert.ch

Bearbeitung: Amstein + Walthert Zürich AG

 

 

Finanzierungsmodelle für energetische Sanierungen (FP-2.2.7)

Die bisherigen Forschungsprojekte zu möglichen Hemmnissen bei energetischen Sanierungen weisen darauf hin, dass Finanzierungshürden bei der erfolgreichen Umsetzung von energetischen Massnahmen von privaten Immobilienbesitzenden eine entscheidende Rolle spielen können. In diesem Forschungsprojekt wurde deshalb der Lösungsansatz, neue Finanzierungsmodelle für energetische Sanierungen zu entwickeln, vertieft, welcher im Projekt «Lösungsansätze zum Abbau von Hemmnissen für energetische Erneuerungen von Gebäuden» (FP-2.2.4) ausgearbeitet wurde. Dafür wurden zunächst hemmende Wirkungsmechanismen analysiert. Dann wurden verschiedene Massnahmen und Finanzierungsmodelle erarbeitet und deren Wirtschaftlichkeit, Wirksamkeit und Praxistauglichkeit beurteilt. Die Ergebnisse können in zwei Empfehlungen zusammengefasst werden: erstens der Aufbau eines umfassenden Beratungsangebotes für GebäudeeigentümerInnen und zweitens die Ausarbeitung und Prüfung eines Anlagefonds-Modells für Energieeffizienz-Investitionen.

 

Eine Zusammenfassung kann hier heruntergeladen werden. Der vollständige Forschungsbericht ist hier verfügbar.

 

Projektleitung: Erika Meins, erika.meins(at)ccrs.uzh.ch

Bearbeitung: Center for Corporate Responsibility and Sustainability (CCRS) an der Universität Zürich

 

 

Erfolgsfaktoren erfolgreicher Gebäudesanierungen (FP-2.2.6)

In diesem Projekt wurden die relevanten Treiber und Erfolgsfaktoren von energetisch vorbildlichen und erfolgreich durchgeführten Erneuerungen von Wohn- und Dienstleistungsbauten untersucht. Dieses Projekt ergänzt damit die Forschungsprojekte zur Untersuchung der Anreize und Hemmnisse von Gebäudeerneuerungen (FP-2.2.1 bis 2.2.4). Die Analyse umfasst elf Objekte, die hohe energetische Anforderungen erfüllen. Mit dem Projekt wurde geklärt, aus welchen Gründen die Eigentümerschaften sich für energetisch vorbildliche Lösungen entschieden haben, mit welchen Schwierigkeiten die Vorhaben konfrontiert waren und wie diesen begegnet wurde. Es zeigt sich, dass unter nderem die Einstellung der Bauherrschaft und der Architekten, die Möglichkeit der Bauherrschaft, fachliches Knowhow und Erfahrung bei weiteren Beteiligten leicht zu beschaffen, sowie energetischen Zielvorgaben von Seiten der Bauherrschaft wichtige Erfolgsfaktoren sind. Daraus wurden Empfehlungen für Massnahmen abgeleitet, mit denen sich vorbildliche, energieeffiziente Gebäudeerneuerungen begünstigen lassen.

 

Eine Zusammenfassung kann hier heruntergeladen werden. Der vollständige Forschungsbericht ist hier verfügbar.

 

Projektleitung: David Walker, walker(at)interface-politikstudien.ch, und Dr. Stefan Rieder, rieder(at)interface-politikstudien.chwalker(at)interface-politikstudien.ch

Bearbeitung: INTERFACE - Politikstudien Forschung Beratung

 

 

Clusterbildung (FP-2.2.5)

Mit diesem Teilprojekt wurden aufgrund der Ergebnisse der vorangegangenen Arbeiten die Zielgruppen und Cluster für die geplanten Massnahmen im Themenbereich Gebäude identifiziert. In einem ersten Schritt wurden die für die Bildung von Clustern zentralen Faktoren, Grundsätze und Gegebenheiten definiert. Dazu wurden unterschiedliche potenzielle Cluster von Eigentümergruppen und Gebäudetypen beschrieben, die im Hinblick auf die Gebäudebewirtschaftung und -erneuerung relevant sind. In einem zweiten Schritt wurden die konkreten Eigentümer- und Gebäudecluster gebildet, die den vorgängig beschriebenen Soll-Clustern am besten entsprechen. Für die ausgewählten Clustertypen wurden in der Folge Bewirtschaftungs- und Erneuerungsstrategien und dazugehörige Umsetzungsmassnahmen und Massnahmen zur Überwindung der Hemmnisse erarbeitet. Die resultierenden 18 Wohngebäude-Cluster und die 8 Bürogebäude-Cluster wurden mithilfe von sechs Kriterien priorisiert, wonach 5 Wohngebäude-Cluster und 3 Bürogebäudecluster für die Weiterarbeit empfohlen wurden.

 

Eine Zusammenfassung kann hier heruntergeladen werden. Der vollständige Forschungsbericht ist hier verfügbar.

 

Projektleitung: Walter Ott, walter.ott(at)econcept.ch

Bearbeitung: econcept AG, Amstein + Walthert Zürich AG und TEP Energy GmbH

 

 

Lösungsansätze zum Abbau von Hemmnissen für energetische Erneuerungen (FP-2.2.4)

Dieses Projekt knüpfte an das Forschungsprojekt «Anreize und Hemmnisse bei energetischen Sanierungen» (FP-2.2.2) an. Es zeigt Lösungsansätze auf, mit welchen Hemmnisse abgebaut bzw. Anreize geschaffen oder verstärkt werden, um Gebäudesanierungen zu fördern. Im Rahmen des Projekts wurden verschiedene Lösungsansätze untersucht, von denen ausgewählte in einem Folgeprojekt (FP-2.2.7) weiter ausgearbeitet werden. Im Vordergrund standen dabei Massnahmen, welche durch die Stadt Zürich in eigener Kompetenz bzw. in Zusammenarbeit mit weiteren Institutionen realisiert werden können. Die Lösungsansätze, welche zur weiteren Ausarbeitung empfohlen wurden, umfassen beispielsweise neue Finanzierungsmodelle für energetische Sanierungen, die Entwicklung eines flexibilisierten Rendite-Berechnungstools für Sanierungen oder eine Verbesserung der Immobilienbewertungen durch korrekten Einbezug der Sanierungskosten.

 

Der vollständige Forschungsbericht ist hier verfügbar.

 

Projektleitung: Erika Meins, erika.meins(at)ccrs.uzh.ch

Bearbeitung: Center for Corporate Responsibility and Sustainability an der Universität Zürich (CCRS)

 

 

Erneuerungsziele, nachhaltige Bewirtschaftungs- und Erneuerungsstrategien (FP-2.2.3)

In diesem Projekt wurden bestehende Zielsetzungen sowie Bewirtschaftungs- und Erneuerungsstrategien im Bereich von Wohnungs-, Büro- und Verwaltungsbauten in der Stadt Zürich untersucht. 2000-Watt-kompatible Erneuerungsstrategien wurden identifiziert und Faktoren aufgezeigt, welche die Wahl von Erneuerungsstrategien beeinflussen. Die Resultate zeigen, dass eine Internalisierung externer Kosten durch Abgaben auf Energie, ein Abbau von steuerlichen Fehlanreizen sowie eine vermehrte Publikation von guten Beispielen für 2000-Watt-kompatible Bewirtschaftungs- und Erneuerungsstrategien förderlich sind. Die Ergebnisse bilden eine Grundlage für die Identifikation von Erneuerungsclustern, welche jeweils ähnliche Voraussetzungen und/oder Probleme für die Gebäudeerneuerung aufweisen. Zudem dienen die Resultate der Entwicklung von clusterspezifischen Massnahmen und Instrumenten, welche zur vermehrten Umsetzung von wirtschaftlich und energetisch optimalen Erneuerungsstrategien führen sollen. Zusammengefasst ist eine Erarbeitung von spezifischen Massnahmen für gewisse Gebäude-Cluster (wie beispielsweise denkmalgeschützte Gebäude, Geschäfts- und Bürogebäude mit erhöhtem Leerstandrisiko, Gebäude mit günstigem Wohnraum und unsanierte, ältere Wohngebäude mit hohen Renditen) sowie für bestimmte Personen-Cluster (professionelle Eigentümer/innen mit grossen Portfolios und erhöhtem Überzeugungsbedarf, Eigentümer/innen mit erhöhtem Beratungsbedarf, ältere Eigentümer/innen, Stockwerkeigentümerschaften, mittelgrosse Genossenschaften und Fachpersonen von Handwerksbetrieben) in Erwägung zu ziehen.

 

Eine Zusammenfassung kann hier heruntergeladen werden. Der vollständige Forschungsbericht ist hier verfügbar.

 

Projektleitung: Walter Ott, walter.ott(at)econcept.ch

Bearbeitung: econcept AG

 

 

Anreize und Hemmnisse für energetische Sanierungen (FP-2.2.2)

In diesem Projekt wurden Anreize und Hemmnisse untersucht, die bei der energetischen Sanierung von Gebäuden eine Rolle spielen. Als Anreize scheint neben Umwelt- und Klimaschutzmotiven ein höherer Komfort-Standard, verbunden mit höheren Erträgen wichtig zu sein, ebenso wie die Ausnutzung von Marketingeffekten durch Zertifizierungen sowie das Nutzen von Subventionsmitteln. Zu den wichtigsten Hemmnissen zählen relativ hohe Baukosten sowie eine mangelnde Rentabilität, aber auch Unsicherheiten über zukünftige Nutzungen bei privaten Eigentümerschaften höheren Alters. Auf den Grundlagen dieser Ergebnisse werden in nachfolgenden Projekten im Themenbereich Gebäude Lösungsansätze zur Förderung von energetischen Sanierungen erarbeitet. In Verbindung mit dem noch laufenden Projekt «Erneuerungstätigkeit und Erneuerungsmotive, Abbrüche» (FP-2.2.1) wird dabei ein nach Gebäude- und Eigentümertyp differenziertes Erklärungsmodell entwickelt werden, mit welchem sich die relevanten fördernden und hemmenden Determinanten des Erneuerungsverhaltens beschreiben lassen. Auf dieser Basis können Gebäude- und Eigentümercluster gebildet und Massnahmen für Folgeprojekte identifiziert werden.

 

Der vollständige Forschungsbericht ist hier verfügbar.

 

Projektleitung: Erika Meins, erika.meins(at)ccrs.uzh.ch

Bearbeitung: Center for Corporate Responsibility and Sustainability an der Universität Zürich (CCRS)

 

 

Erneuerungstätigkeit und Erneuerungsmotive, Abbrüche; Rahmenbedingungen und Hemmnisse (FP-2.2.1)

Die Grundlage für dieses Projekt bildete das Forschungsprojekt «Der Gebäudepark in der Stadt Zürich: Grundlagenbericht im Hinblick auf die Identifikation und Bildung von Clustern». In Ergänzung dazu wurden für Wohn-, Büro- bzw. Verwaltungsbauten die bisherige Erneuerungstätigkeit, die massgeblichen Motive und Strategien der jeweiligen Eigentümerschaft sowie die dabei relevanten Rahmenbedingungen und Hemmnisse untersucht. Diese Ergebnisse dienen der Identifikation von eigentümer- bzw. investororientierten Zielgruppen sowie den Bewirtschaftungs- und rneuerungsstrategien, welche diese Akteure verfolgen. Vier Aspekte wurden dazu vertieft untersucht: Erstens die massgeblichen Zielsetzungen für die Erneuerung des Gebäudebestandes der Stadt Zürich (inkl. städtebaulicher, wohnungs- und sozialpolitischer Ziele); zweitens die bisherige Erneuerungstätigkeit sowie das Erneuerungsverhalten und die Motive nach Gebäudekategorie und Zielgruppen; drittens wurden die bestehenden Anreizstrukturen und Hemmnisse für energetische Erneuerungen validiert; und viertens wurden zielgruppenspezifische Anreizstrukturen und die Hemmnisse für energetische Erneuerungen analysiert. Bei Wohnbauten wurde der altersbedingte Ersatz zentraler Bauelemente als Auslöser von rneuerungsmassnahmen identifiziert. Fehlendes Problembewusstsein, starke Risikoaversion vieler Eigentümer/innen und der offenbar hinreichende Komfort vieler erneuerungsbedürftiger Wohnbauten sind jedoch relevante Hemmnisse für Erneuerungsmassnahmen. Bei Bürogebäuden spielen zusätzlich Komfortaspekte, Benutzer/ innen-Bedürfnisse sowie der Verlauf der Mietverhältnisse eine wichtige Rolle. Diese Ergebnisse bilden eine wichtige Grundlage für die Bildung von Clustern von Gebäuden oder Eigentümerschaften und den darauf aufbauenden Massnahmen in den Folgeprojekten.

 

Eine Zusammenfassung kann hier heruntergeladen werden. Der vollständige Forschungsbericht ist hier verfügbar.

 

Projektleitung: Walter Ott, walter.ott(at)econcept.ch

Bearbeitung: econcept AG, TEP Energy GmbH

 

 

Der Gebäudepark in der Stadt Zürich: Grundlagenbericht im Hinblick auf die Identifikation und Bildung von Clustern (FP-2.1.1 und FP-2.1.2)

In diesem Projekt wurden anhand des Gebäudeparkmodells (GPM) die Energiebezugsflächen in der Stadt Zürich untersucht. Die Gebäude wurden dazu nach Nutzungskategorien, Gebäudealter, Schutzstatus und Eigentümerkategorie sowie der Wärme-/Energieversorgung und dem Verbrauch differenziert analysiert. Die Ergebnisse dienen der Identifikation von eigentümer- bzw. investororientierten Zielgruppen sowie den von ihnen verfolgten Bewirtschaftungs- und Erneuerungsstrategien und den dabei massgeblichen Einflussfaktoren bzw. Hemmnissen. Zusammen mit den damit verbundenen Vorarbeiten für das städtische Energiekonzept 2050 ergaben sich zudem Hinweise auf Potenziale lokaler Energie- und Abwärme-Verbundsysteme, welche zur Clusterbildung dienen werden. Diese und weitere Ergebnisse aus anderen Teilprojekten bilden die Grundlage für die Bildung von Gebäude- oder Eigentümerclustern. In den nachfolgenden Forschungsprojekten werden damit clusterspezifische Erneuerungsstrategien entwickelt und Anreize bzw. Massnahmen zum Abbau bestehender Hemmnisse konzipiert.

 

Eine Zusammenfassung kann hier heruntergeladen werden. Der vollständige Forschungsbericht ist hier verfügbar.

 

Projektleitung: Martin Jakob, martin.jakob(at)tep-energy.ch

Bearbeitung: TEP Energy GmbH und Professur für Nachhaltiges Bauen der ETH Zürich

 

 

Kontakt Bereichsleitung

 

Stefan Rieder

 

INTERFACE - Politikstudien Forschung Beratung

 

Seidenhofstrasse 12

6003 Luzern

 

Tel. 041 226 04 26

rieder(at)interface-politikstudien.ch

 

 


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Energieforschung Stadt Zürich
Elektrizitätswerk der Stadt Zürich

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