Auf dem Weg zur 2000-Watt-Gesellschaft

Die Stadt Zürich will eine hohe Lebensqualität bei weniger Energieverbrauch. Energieforschung Stadt Zürich ist anwendungsorientierte Forschung an der Nahtstelle von sozialwissenschaftlicher Forschung und der Anwendung von neuen oder bestehenden Effizienztechnologien, welche im städtischen Kontext besonders interessant sind.

 

Im Auftrag von ewz betreiben private Forschungs- und Beratungsunternehmen sowie Institute von Universität und ETH Zürich anwendungsorientierte Forschung für mehr Energieeffizienz und erneuerbare Energien.

 

Geforscht wird zurzeit in den Themenbereichen Haushalte und Gebäude.

 

 

Aktuelles

 

 

Am 2. September 2016 findet die Tagung «Sozialwissenschaften und Praxis im Dialog: Energieeffiziente Haushalte» in Winterthur statt. Vorträge in vier parallelen Sessions erörtern den Schwerpunkt «Energieeffiziente Haushalte» aus folgenden unterschiedlichen Blickwinkeln: Energieversorgung und Energieeffizienz, individuelles Entscheidungsverhalten, die Wirksamkeit von Kampagnen und «Nudges» sowie die Wirksamkeit von politischen Instrumenten. Im Plenum werden Ihnen die Rollen von Haushalten, Städten und Energieversorgungsunternehmen auf dem Weg zu einer energieeffizienteren Gesellschaft nähergebracht.

 


Rund 150 Teilnehmende aus Wissenschaft und Praxis sind bereits angemeldet. Es gibt noch freie Plätze. Wir freuen uns darauf Sie in Winterthur zu begrüssen!

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>> Anmeldung Mitarbeitende Stadt Zürich (E-Mail Geschäftsstelle) 

 

 

Das subjektiv genügende Mass (SGM) - Psychologische Grundlagen der Suffizienz (FP-1.7): Die Suffizienzstrategie zielt auf die Vermeidung von Ressourcenverbrauch und Umweltbelastungen durch eine Verringerung der Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen (z.B. weniger Flugreisen). Dabei stellt sich die Frage nach dem ausreichenden Mass von Konsum und der Möglichkeit einer in immateriellen bzw. ressourcenschonenden Verhaltensweisen manifestierten Lebensqualität. In einer ersten Projektphase wurde eine Literaturanalyse durchgeführt um die wenigen existierenden Grundlagen zu erweitern und Forschungslücken zu identifizieren. Für die empirischen Arbeiten wurde aus den Erkenntnissen der Literaturstudie das Konzept des subjektiv genügenden Masses (SGM) abgeleitet. Die Auswertungen zeigen, dass es dieses Mass aus subjektiver Sicht gibt und es auch empirisch nachweisbar ist.

Publikation: Juli 2016

Dokumente: Zusammenfassung, Vollständiger Bericht

 

 

Benutzergerechte Assistenz- und Motivationssysteme BAM: Grundlagen (FP-2.6): Das vorliegende Projekt untersucht synergetische Instrumente aus den Bereichen Technik und Kommunikation zur Förderung des energieeffizienten Benutzungsverhaltens in Wohnungen. Das Projekt ist in eine Vorstudie und eine Hauptstudie gegliedert. Die Vorstudie hat die technischen und sozialpsychologischen Hemmnisse analysiert und zeigt auf, mit welcher Kombination von Instrumenten der Technik und der Kommunikation das energieeffiziente Benutzungsverhalten gefördert werden kann. Das im März 2016 gestartete Hauptprojekt soll nun in einem Feldversuch (FP-2.6.1) unterschiedliche technische und sozialpsychologische Instrumente einzeln und in Kombination auf ihre Wirksamkeit untersuchen.

Publikation: Juni 2016

Dokumente: Zusammenfassung, Vollständiger Bericht

 

 

Erweiterung der Grundlagen (FP-1.12): In diesem Projekt wurde geklärt, ob und wie Emotionen und Heuristiken in das bestehende Handlungsmodell «Wollen-Können-Tun» (vgl. FP-1.4) integriert werden können. Heuristiken sind vereinfacht gesagt Faustregeln, nach welchen unter Verwendung limitierter Information gehandelt oder ein Sachverhalt beurteilt wird. Die Erkenntnisse ermöglichen, dass diese Aspekte bei der Konzeption von Massnahmen systematisch berücksichtigt werden. Zudem wurden  die psychologischen Grundlagen und Wirkungen des Konzepts «Nudging» («Schubser» hin zu beabsichtigten Verhaltensänderungen) untersucht und Massnahmen der «positiven Psychologie» geprüft, die zur Überwindung von Hemmnissen verhelfen und die bestehenden Instrumente ergänzen können. Die erarbeitenden Ansätze dienen einer höheren Teilnahmerate bei weiteren Interventionsprojekten und einer grösseren Wirkung der verwendeten Instrumente.

Publikation: Juni 2016

Dokumente: Zusammenfassung, Vollständiger Bericht

 

 

Jahresbericht 2015 herunterladen

Der Jahresbericht 2015 kann hier heruntergeladen werden.

 

 

 

 

 

 

Evaluation Kalkbreite (FP-2.5.1): Mit dem Bau der Wohn- und Gewerbesiedlung «Genossenschaft Kalkbreite» ist in der Stadt Zürich ein weiterer Wohnbau entstanden, der im Minergie-P-Eco-Standard erbaut worden ist. Energieforschung Stadt Zürich hat eine umfassende Evaluation der Auswirkungen einer Veränderung des Wohnumfelds auf das Verhalten in den Bereichen Wohnen und Mobilität durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass ein effizientes Gebäude an einem verkehrstechnisch günstigen Standort mit einem flächenoptimierten Grundriss einen wichtigen Beitrag zur Reduktion des Ressourcenverbrauchs der BewohnerInnen leistet.

Publikation: April 2016

Dokumente:  Zusammenfassung, Vollständiger Bericht

 

 

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Kontakt
Energieforschung Stadt Zürich
Elektrizitätswerk der Stadt Zürich

Geschäftsstelle c/o econcept AG
Gerechtigkeitsgasse 20
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