Auf dem Weg zur 2000-Watt-Gesellschaft

Die Stadt Zürich will eine hohe Lebensqualität bei weniger Energieverbrauch. Energieforschung Stadt Zürich ist anwendungsorientierte Forschung an der Nahtstelle von sozialwissenschaftlicher Forschung und der Anwendung von neuen oder bestehenden Effizienztechnologien, welche im städtischen Kontext besonders interessant sind.

 

Im Auftrag von ewz betreiben private Forschungs- und Beratungsunternehmen sowie Institute von Universität und ETH Zürich anwendungsorientierte Forschung für mehr Energieeffizienz und erneuerbare Energien.

 

Geforscht wird zurzeit in den Themenbereichen Haushalte und Gebäude.

 

 

Aktuelles

 

 

Der Jahresbericht 2016 kann hier heruntergeladen werden.

 

 

Erneuerungscluster kleine und mittlere Wohnbaugenossenschaften (FP-2.3.2): Das Projekt fokussierte auf kleine und mittlere Genossenschaften in der Stadt Zürich, welche als gemeinnützige Bauträgerschaften zwischen 20 und 500 Wohneinheiten besitzen. Vorabklärungen haben gezeigt, dass bereits verschiedene Beratungsangebote bezüglich Gebäudeerneuerung bestehen. Diese Angebote werden jedoch gerade von kleinen und mittleren Genossenschaften noch wenig genutzt. Hier setzte das Clusterprojekt an und sollte als Impulsgeber für die Erarbeitung von Erneuerungsstrategien und die Inangriffnahme von langfristig ausgerichteten Erneuerungsaktivitäten dienen.
Mit dem Clusteransatz im Umfeld der Genossenschaften konnten die Teilnehmenden erfolgreich an eine langfristige und nachhaltige Entwicklungs- oder Erneuerungsstrategie herangeführt werden. Allerdings wurde das Angebot des Erneuerungsclusters nicht wie erwartet genutzt.

Publikation: Dezember 2016

Dokumente: Zusammenfassung, Vollständiger Bericht, Bericht Begleitforschung

 

 

Tagung 2. September 2016 in Winterthur: «Sozialwissenschaften und Praxis im Dialog: Energieeffiziente Haushalte»

Vorträge in vier parallelen Sessions erörterten den Schwerpunkt «Energieeffiziente Haushalte» aus folgenden unterschiedlichen Blickwinkeln: Energieversorgung und Energieeffizienz, individuelles Entscheidungsverhalten, die Wirksamkeit von Kampagnen und «Nudges» sowie die Wirksamkeit von politischen Instrumenten. Im Plenum wurden die Rollen von Individuen, Haushalten, Städten und Energieversorgungsunternehmen auf dem Weg zu einer energieeffizienteren Gesellschaft beleuchtet.

 

Programm 

Download Präsentationsfolien der Tagung

 

 

 

Das subjektiv genügende Mass (SGM) - Psychologische Grundlagen der Suffizienz (FP-1.7): Die Suffizienzstrategie zielt auf die Vermeidung von Ressourcenverbrauch und Umweltbelastungen durch eine Verringerung der Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen (z.B. weniger Flugreisen). Dabei stellt sich die Frage nach dem ausreichenden Mass von Konsum und der Möglichkeit einer in immateriellen bzw. ressourcenschonenden Verhaltensweisen manifestierten Lebensqualität. In einer ersten Projektphase wurde eine Literaturanalyse durchgeführt um die wenigen existierenden Grundlagen zu erweitern und Forschungslücken zu identifizieren. Für die empirischen Arbeiten wurde aus den Erkenntnissen der Literaturstudie das Konzept des subjektiv genügenden Masses (SGM) abgeleitet. Die Auswertungen zeigen, dass es dieses Mass aus subjektiver Sicht gibt und es auch empirisch nachweisbar ist.

Publikation: Juli 2016

Dokumente: Zusammenfassung, Vollständiger Bericht

 

 

Benutzergerechte Assistenz- und Motivationssysteme BAM: Grundlagen (FP-2.6): Das vorliegende Projekt untersucht synergetische Instrumente aus den Bereichen Technik und Kommunikation zur Förderung des energieeffizienten Benutzungsverhaltens in Wohnungen. Das Projekt ist in eine Vorstudie und eine Hauptstudie gegliedert. Die Vorstudie hat die technischen und sozialpsychologischen Hemmnisse analysiert und zeigt auf, mit welcher Kombination von Instrumenten der Technik und der Kommunikation das energieeffiziente Benutzungsverhalten gefördert werden kann. Das im März 2016 gestartete Hauptprojekt soll nun in einem Feldversuch (FP-2.6.1) unterschiedliche technische und sozialpsychologische Instrumente einzeln und in Kombination auf ihre Wirksamkeit untersuchen.

Publikation: Juni 2016

Dokumente: Zusammenfassung, Vollständiger Bericht

 

 

 

 

 

 

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Kontakt
Energieforschung Stadt Zürich
Elektrizitätswerk der Stadt Zürich

Geschäftsstelle c/o econcept AG
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